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<pre>Konnte sich der FC Nürnberg vor der Winterpause im Dreikampf mit Holstein Kiel und Fortuna Düsseldorf noch als konstantester Punktesammler profilieren, scheinen die Franken nun ebenfalls ihre Teilnahme am Schneckenrennen um den Aufstieg zugesagt zu haben.  <p> Dass uns vor der Aufgabe in Duisburg dennoch ein flaues Gefühl beschleicht, ist auf die zwischenzeitliche 1:2-Schlappe in fürth zurückzuführen. Der Rückschlag bei den Kleeblättern ließ wissen, dass Punktgewinne selbst bei ausgemachten Krisen-Klubs noch immer keine sichere Sache sind.  <p>  Das ist auch das Ziel der Sachsen, die sich Dank eines starken Endspurts gegen Jahresende in diese gute Position gebracht haben: <p> Da die meisten direkten Konkurrenten allerdings ebenfalls erfolgreich waren, rangiert das Team von Dirk Schuster auch vor dem Duell am 26. Spieltag mit dem FC Ingolstadt auf dem vorletzten Tabellenplatz und ist im Kampf gegen den Abstieg auf jeden Zähler angewiesen. <p>  Bielefeld hingegen konnte das letzte Mal am September 2018 vor heimischer Kulisse gewinnen — damals gab es 5:3 gegen Jahn Regensburg.  </pre>


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<pre>Da die anderen Teams in der Spitzengruppe allerdings zuletzt ebenfalls Federn lassen mussten, fällt die aktuelle Formdelle nicht weiter auf.  <p> Auch jenseits dieser spekulativen Wette würde es uns nicht wundern, wenn in dem Duell beider Mannschaften wieder einmal alles beim Alten bleibt.  <p>  Die Heimbilanz des SSV ist ebenfalls eines Aufstiegskandidaten würdig. In den ersten 14 Heimspielen fuhr der Jahn neun Siege ein und liegt hinter der Fortuna und Kiel derzeit auf dem dritten Platz der Heimtabelle. <p> Infolge der sich über fast drei Monate erstreckenden Durststrecke sahen sich die Verantwortlichen zum Durchgreifen gezwungen — was naturgemäß zu Lasten des Trainers ging. <p>  „We go to the top“, brüllte Vitor Pereira am 19. Dezember vergangenen Jahres vom weihnachtlich geschmückten Balkon des Münchener Hacker-Pschorr Bräuhauses, wo er von 1860-Präsident Peter Cassalette mit großem Trara als jener Mann vorgestellt wurde, der die Löwen „wieder zurück in die erste Liga führen“ werde.  </pre> 


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<pre> Doch anders als die fürther befindet sich der Bundesliga-Absteiger seit geraumer Zeit im freien Fall.  <p> Wir tippen daher, dass dieses Freitagsspiel schlussendlich in eine gerechte Punkteteilung münden wird.  <p>  Bei einer Niederlage würden die Berliner schließlich bis auch sechs Punkte enteilen und die Hamburger den Anschluss an die Top-Teams zumindest fürs Erste verlieren. <p>  Die einstmals stolze Auswärtsbilanz der Kieler hat unter der aktuellen Misere allerdings deutlich gelitten. <p>  Zuletzt blieb die Arminia allerdings in fünf aufeinanderfolgenden Heimspielen ohne Niederlage und beweist damit ihre derzeit stabile Form.  </pre>


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<pre> In den vergangenen fünf Partien blieb der SV ohne Niederlage und konnte neun von 15 möglichen Punkten ergattern.  <p> Mit nur sieben Zählern rangieren die Kiez-Kicker auf dem vorletzten Platz der Heimtabelle und haben vor dem Duell mit dem MSV Duisburg daher nur wenige Siegargumente auf eigener Seite.   <p> So stehen Marc Hornschuh (Rückenverletzung), Clemens Schoppenhauer (Schulterverletzung), Bernd Nehrig (Muskelfaserriss in der Wade), Waldemar Sobota (Fußverletzung), Luca-Milan Zander (Muskelfaserriss im Oberschenkel) und Svend Brodersen allesamt nicht zur Verfügung. <p>  Abgesehen vom sprunghaften Anstieg der Formkurve sprechen die Statistiken im Vorfeld der Partie gegen Sandhausen nicht für einen Pfälzer Erfolg.  <p> Ein Blick auf die Verletztenliste dürfte den Bielefeldern allerdings Mut machen. Jeff Saibene muss in Kiel einzig auf die langzeitverletzten Christopher Nöte und Baboucarr Gaye (Fingerbruch) verzichten.  </pre>


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<pre> Im Heimspiel wird St. Pauli in jedem Falle auf Ryo Miyaichi (Kreuzbandriss) und Christopher Buchtmann (Bänderriss im Sprunggelenk) verzichten müssen. Zudem befindet sich Philipp Ziereis nach seinem Sehnenriss noch im Aufbautraining.  <p> Schließlich befindet sich die Neuhaus-Truppe seit geraumer Zeit im freien Fall und gehört längst zum engeren Kreis der Abstiegskandidaten. Seit nunmehr sechs Pflichtspielen konnte der Traditionsverein keinen Sieg mehr einfahren und gehört damit zu den großen Verlierern des zweiten Saisonviertels.  <p>  Wir gehen daher von einem dominanten Auftritt des Clubs aus und tippen auf einen Heimsieg des FC Nürnberg. <p>  Trotz der letzten Rückschläge rangiert der ehemalige Bundesligist immer noch auf dem zweiten Platz der Rückrundentabelle und kann sich zudem auf seine enorme Heimstärke berufen.  <p> Nach der Krise zu Saisonbeginn gehört der FCI längst wieder zu den heißesten Aufstiegskandidaten und hat die Rückkehr in die Bundesliga fest im Visier. Am 16. Spieltag treffen die Ingolstädter auf die Braunschweiger Eintracht, die mittlerweile im Abstiegskampf abgekommen ist.  </pre>


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